| 1958 |
Am 7.November begann es mit einer zwanglosen Einladung von Ernst Bauer ins Gasthaus Krone. Dort trafen sich Otto Albrecht, Ulrich Goldmann, Ernst Hagmayer, Erwin Roos, Siegfried Ruff, Ruprecht Sattler und Wolfgang Stadler. Man beschloß mit einer Zeitungsanzeige zur Gründungsversammlung einzuladen, in welcher 15 Freunde des königlichen Spieles erschienen waren. Die erste Vorstandschaft wurde dem Initiator Ernst Bauer in die Hände gelegt. Mit Sach- und Geldspenden wurden - teils auf Raten - Figuren, Bretter, Notationsformulare und Schachuhren gekauft. Eine Stadtmeisterschaft wurde ausgetragen, mit dem Sieger Ulrich Goldmann. |
| 1959 |
Nach Freundschaftspielen gegen Lauingen und Bäumenheim wagte man die Teilnahme am Spielbetrieb in Nordschwaben. Janos Kabdebo übernimmt die Vorstandschaft. |
| 1960 |
Die Trauben hingen noch zu hoch, die Mannschaft erreichte in Nordschwaben nur den letzten Platz. |
| 1961 |
Als Ulrich Goldmann mit starker, preußischer Hand das Amt des Vorsitzenden übernimmt, hat der SC Dillingen bereits 47 (!) Mitglieder. Die humorigen Kassenberichte des Kassierers Erwin Roos würzten jede Jahresversammlung. |
| 1963 |
Siegfried Sieber wird an die Spitze des Vereins gewählt und führt ihn dann 10 Jahre lang mit Geschick und Idealismus durch Erfolge und Mißerfolge. Als "Mädchen für alles" war Sieber in dieser Zeit für den Verein tätig, er betrieb eine vorbildliche Jugendarbeit. Erstmalig wird die Mannschaft nordschwäbischer Meister und nimmt am schwäbischen Spielbetrieb teil. |
| 1964 |
Dass die Meisterschaft Nordschwabens erneut gewonnen wird, ist Beweis für die gute Vereinsarbeit. Eine 2. und 3.Mannschaft nimmt am Spielbetrieb teil. Auch im gesellschaftlichen Bereich bot der Schachclub einiges, wie die Veranstaltung eigener Faschingsbälle. Hier wirkte der Club ehestiftend, denn bei einem solchen Ball "funkte" es zwischen Maria, der Tochter des Villenbacher Stammspielers Xaver Brechenmacher und Manfred Forscht. |
| 1968 |
Heinz Böhm übernimmt die Verantwortung für die Vereinsfinanzen. Sein Eifer, seine Sorfalt und Sparsamkeit fanden bei jeder Versammlung Bewunderung, vor allem, wenn die Habenseite des Schachkontos verlesen wurde. |
| 1969 |
Der dringende notwendige Wechsel des Vereinslokales erfolgte in diesem Jahr. Seitdem treibt der Schachclub im Cafe Holzbock sein (Un-)wesen. Erstmalig wurde ein Vereinsausflug mit Kind und Kegel nach Haag, in die Heimat von SF Rupert Walpertinger durchgeführt. |
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| 1978 |
Höhepunkt des 20-jährigen Vereinsjubiläums war die Ausrichtung der Deutschen Einzelmeisterschaft der A-Jugend. Im neuen Saal der Sparkasse fanden die Teilnehmer ideale Verhältnisse vor. Sieger wurde Eric Lobron (heute GM) nach einem Stichkampf gegen Lothar Arnold (heute IM). Durch die Teilnahme der späteren internationalen Titelträger Klaus Bischoff (GM), Ralf Lau (GM), Eckhard Schmittdiel (GM), Werner Beckemeier (IM) und Norbert Sehner (IM) wird dieses Turnier als eines der stärksten dieser Altersguppe gewertet.
Mit einer Faschingsfeier, einem Schachausflug und einer Weihnachtsfeier war auch gesellschaftlich einiges geboten.
Nach einer gut begonnenen Verbandsrunde bescherten nicht vorhergesehene Aufstellungsschwierigkeiten und viel Pech der 1.Mannschaft den Abstieg aus der Schwabenliga II. |
| 1979 |
5 Mannschaften, davon 2 Jugendteams nehmen am Spielbetrieb teil, der Wiederaufstieg in die SL II wird geschafft.
Der Vereinsausflug führte ins Remstal. |
| 1980 |
Dem Ruf als "Fahrstuhlmannschaft" wurde die 1.Mannschaft gerecht, denn sie stieg erneut aus der SL II ab. |
| 1981 |
Es ging wieder aufwärts in die SL II. |
| 1982 |
Es gelang der Durchmarsch in die Schwabenliga I. Johannes Sperr qualifizierte sich für den bayerischen C-Jugend-Kader. |
| 1983 |
Das 25-jährige Bestehen brachte uns sportlich erneut wenig Glück, es bescherte der 1. Mannschaft den Abstieg von der SL I in die SL II.
Andererseits war das Jubiläum Anlaß für die Ausrichtung der bayerischen Einzelmeisterschaft der C-Jugend und der Mädchen. Eine perfekte Organisation, sowie der 3. Platz von Johannes Sperr sorgten für zufriedene Gesichter im Lager der Dillinger.
Die neuen Jugendleiter Franz Klement und Arthur Böhm wurden dadurch motiviert, verstärkte Jugendarbeit zu leisten. |
| 1984 |
Die erste Mannschaft erreichte mit 7:7 Punkten einen Mittelplatz in der SL II. Hinter dem heutigen Großmeister Philipp Schlosser wurde Johannes Sperr bayerischer Vizemeister der B-Jugend. |
| 1988 |
Dillingen ist erneut Austragungsort der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft. Mit Johannes Sperr nimmt sogar ein Spieler aus Dillingen teil. |
| 2002 |
Der SC Dillingen geht mit einer eigenen Homepage ins Internet - und hier kann man aus erster Hand Geschichte und Geschichten von unserem Verein erfahren. Manfred Forscht, der seit fast 30 Jahren - seit 1973 - unser 1. Vorstand ist, führt uns zurück in die Vergangenheit. |
| 2005 |
Die Saison 2004/05 war die erfolgreichste in der 47-jährigen Geschichte des Dillinger Schachclubs. Vor allem die Jugendlichen feierten Erfolge am Fließband. Die wichtigsten Ergebnisse:
Nordschwäbische Meisterschaften: 2.Platz U-14: Christoph Bender, 2.Platz U-16 Andreas Schwarz, 3.Platz U-16 Arthur Giss.
Schwäbische Meisterschaften: 1.Platz U-14: Blasius Nuber vor Christoph Bender, U-16: 1.Platz Andreas Schwarz (sensationell) vor Helene Nuber, 4.Platz Arthur Giss.
Bayerische Meisterschaft: U-14: 2.Platz Blasius Nuber, wU-16: 1.Platz Helene Nuber mit 7 Punkten aus 7 Partien!!, U-16: 1.Christian Billing (noch für Schwabmünchen gemeldet), U-18: 4.Platz Korbinian Nuber
Deutsche Meisterschaft:
U-14: 12.Platz Blasius Nuber, wU-16: 10.Platz Helene Nuber, U-16: 12.Platz Christian Billing, offene U-25: 7.Platz Korbinian Nuber!!
Jugend-Mannschaften:
Schwäbische U-16: 1.Platz Dillingen, U-20: 1.Platz Dillingen
Bayerische U-16: 3.Platz Dillingen, damit die Fahrkarte zur Deutschen nach Berlin um einen halben Punkt verpaßt!
Bei den Senioren glänzte unser IM Mark Safyanovsky mit einem 10.Platz bei der bayerischen Blitz- und dem 14.Platz bei der bayerischen Schnellschachmeisterschaft.
Gratulation der 1.Mannschaft zum erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga-Süd-West, sowie der 2.Mannschaft zur Meisterschaft der A-Klasse von Nordschwaben.
Zum erstenmal wurde mit dem 2-fachen bayerischen Jugendmeister Korbinian Nuber ein Denksportler im Landkreis zum "Sportler des Jahres" gewählt, bei der Preisverleihung zeigte er mit Mark Safyanovsky eine eindrucksvolle Demonstration unseres Sportes. Denn ihre Blitzpartie wurde auf einem elektronischen Schachbrett gespielt, welches die Züge auf eine Leinwand auf die Bühne projizierte. Sie spielten das elektronische Brett schwindlig, denn kurz vor Ende der Partie gab es seinen Geist auf.
In der Sendung "Vereinsmeier" des Lokalfunks Radio RT1-Nordschwaben präsentierten Michael Reif, Korbinian Nuber und Manfred Forscht zwei Stunden lang den Verein mit Interviews und Musikeinlagen. |